ist Aktivistin für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und engagiert sich seit vielen Jahren in Bremen für Inklusion, Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe. Ihr Engagement verbindet politische Interessenvertretung, Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen sowie kulturelle und soziale Initiativen.
Sie ist Teil verschiedener Netzwerke der Behindertenbewegung in Bremen, darunter die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen (LAGS) und der Arbeitskreis Bremer Protest behinderter Menschen, die sich für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention , soziale Gerechtigkeit und eine inklusive Gesellschaft einsetzen.
Ein wichtiger Schwerpunkt ihres Engagements ist das Bremer Behindertenparlament, ein Forum, in dem Menschen mit Behinderungen ihre Forderungen direkt in den politischen Raum einbringen. Dort beteiligt sie sich aktiv an Debatten über gesellschaftliche Teilhabe, Armut, Barrierefreiheit und Menschenrechte und hat auch als Co-Präsidentin des Parlaments Verantwortung übernommen.
Politisch war sie außerdem in der AG Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei DIE LINKE aktiv und setzt sich in verschiedenen Initiativen für barrierefreies Wohnen, digitale Zugänglichkeit sowie die Stärkung der Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen ein.
Als stellvertretende Vorsitzende von ProdArt e.V. bringt Bettina Frenzel ihre Perspektive als Aktivistin und Selbstvertreterin in kulturelle Projekte ein. Ihr besonderes Anliegen ist es, Kunst und Kultur als Räume der Begegnung, der gesellschaftlichen Reflexion und der inklusiven Teilhabe zu stärken. Sie setzt sich dafür ein, dass kulturelle Projekte Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten sichtbar machen und aktiv einbeziehen.
Mit ihrer Arbeit verbindet sie politische Advocacy, soziale Verantwortung und kulturelles Engagement – mit dem Ziel, eine offene, solidarische und barrierefreie Gesellschaft mitzugestalten.